Wirtschaftliches Spezialwissen, Managementaufgaben und ein immer höherer Zeit- und Kostendruck beanspruchen die Betriebsleitung im Handwerk immer stärker.

Daher sind qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die hier für wirkliche Entlastung sorgen können, gefragter denn je. Seit Beginn der Pandemie ist aber ein starker Rückgang in puncto Berufsausbildung im Handwerk zu beobachten.

Dieser Faktor bereitet unserer Branche natürlich Sorge, wie auch die Handwerkskammer des Saarlandes in ihrer Ausgabe 02/2021 mitteilt.

Wenngleich es uns als Schreiner und Tischler, abgesehen von diesem Punkt der Praktika und Berufsausbildung, weitestgehend gut geht, so möchten wir trotzdem versuchen Anreize dafür zu schaffen, dass der Lehrberuf des Schreiners/der Schreinerin durchaus attraktiv ist.

Nachwuchswerbung ist uns als innovatives Unternehmen, das mit der Zeit gehen möchte, sehr wichtig. Wir bilden alle drei Jahre mindestens zwei Auszubildende aus und haben auch einige unserer Auszubildenden übernommen, die bis heute unserem Team angehören. Auch bei Frauen in unserem Team ist die Tendenz steigend.

Denn wir setzen seit über 20 Jahren auf Frauen im Handwerk und haben seit Firmengründung in der Bahnhofstraße 11, Sozialräume sowie Umkleiden bauen lassen. Zu dieser Zeit war dies noch keine Normalität im Handwerk, sodass wir froh sind zu beobachten, dass wir heute keine „Vorreiter“ mehr auf diesem Gebiet sind.

Hier ein paar Fakten zu der Ausbildung auf einen Blick:

Die Zukunftsperspektiven für junge Menschen und Berufsanfänger in unseren Bereichen sind sehr gut. Wer etwas handwerklich geschickt ist und wirklich etwas lernen möchte, der schafft die dreijährige Berufsausbildung ohne größere Probleme. Die Ausbildung findet im Dualen System statt, das heißt, im Meisterbetrieb und in der Berufsschule.

Vorab empfiehlt es sich, ein Praktikum in einer Werkstatt zu absolvieren. So stellt man schnell fest ob Erwartungen und Realität übereinstimmen.

Damit haben wir bereits sehr positive Erfahrungen gesammelt.

Die praktische Ausbildung im Betrieb steht im Mittelpunkt, wie auf verlinkter Homepage anschaulich erklärt wird. Diese praktische Ausbildung wird ergänzt durch den Berufsschulunterricht. Im Unterricht lernt der Azubi die Materialien, Arbeitsverfahren, Technologien und handwerklichen Konstruktionen noch besser kennen. Hier werden auch das Lesen und Erstellen von Skizzen und Zeichnungen sowie das notwendige mathematische Rüstzeug vermittelt. Gibt es thematische Probleme in der Berufsschule, Fragen oder Sonstiges sind wir als Ausbildungsbetrieb in zweiter Generation jederzeit für das Gespräch offen.

Ergänzt wird die Betriebliche Ausbildung im Meisterbetrieb auch durch überbetriebliche Lehrgänge der entsprechenden Innungen. Dabei vermitteln Ausbilder die notwendigen Grundlagenfertigkeiten ebenso wie den sicheren Umgang mit Maschinen und die Veredelung von Oberflächen.

Aufstiegschancen:

Im Tischler- und Schreinerhandwerk existieren zahlreiche Möglichkeiten, um auf der Karriereleiter nach oben zu gelangen.

Für Weiterbildungen, wie den Restaurator oder den Betriebswirt im Handwerk, ist keine (Fach-)Hochschulreife notwendig. Auch für Aufstiegsfortbildungen, zum Beispiel zum Tischler-/Schreinermeister oder staatlich geprüften Holztechniker genügt der Gesellenbrief als Voraussetzung.

Übrigens: In Pandemiezeiten besteht auch für uns die Möglichkeit, Vorstellungstermine telefonisch, via Zoom oder Microsoft Teams durchzuführen.

Sie haben Fragen zu unserer betrieblichen Ausbildung? Sie erreichen uns unter 06897 / 761345.

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